Vom 16. bis 18. Januar 2026 führte der Weg für acht von uns einmal quer durch Deutschland nach Stegen bei Freiburg. Anlass war das Internationale Fuyu-Tokugawa-Seminar 2026, das traditionelle Jahreseröffnungs-Seminar der IMAF-Germany und zugleich das erste Lizenzseminar des Jahres für Instructoren und Trainer.
Unter der Leitung von Shihan H. D. Rauscher erwartete ubs an zwei von drei Tagen ein abwechslungsreiches und umfangreiches Seminarprogramm. Vertreten waren verschiedene Bereiche der japanischen und asiatischen Kampfkünste – darunter Karate-Dō, Jiu-Jitsu, Bōjutsu, Combat Arnis, Iaidō und Kobudō.
Bereits am Freitagnachmittag starteten die ersten Trainingseinheiten. Allerdings waren wir dort noch auf dem Weg nach Stegen. Der Samstag bildete mit einem nahezu ganztägigen Programm den Schwerpunkt des Wochenendes, bevor es am Sonntagmorgen noch einmal gemeinsam auf die Trainingsfläche ging.
Die unterschiedlichen Einheiten boten dabei reichlich Gelegenheit, Bekanntes zu vertiefen, neue Techniken und Herangehensweisen kennenzulernen und auch einmal über den Tellerrand der eigenen Disziplin hinauszuschauen. Besonders der gemeinsame Austausch mit Budōka unterschiedlicher Stilrichtungen und Graduierungen machte das Seminar zu einer wertvollen Erfahrung und lieferte viele neue Eindrücke und Anregungen für das Training im heimischen Dojo.
Auch für zwei Mitglieder unserer Delegation hielt das Wochenende einen besonderen Erfolg bereit:
Jens bestand erfolgreich seinen 2. Antas, Mathias seine Prüfung zum 2. Dan Kama-Jutsu. Zu beiden Leistungen gratulieren wir herzlich. Die erfolgreichen Prüfungen waren ein schöner Höhepunkt eines ohnehin ereignisreichen Seminarwochenendes.
Doch auch abseits der Trainingsfläche kam das gemeinsame Wochenende nicht zu kurz. Nach den intensiven Einheiten ließen wir den Samstag Abend in gemütlicher Runde ausklingen. Bei italienischer Verköstigung und guten Gesprächen blieb ausreichend Zeit für den persönlichen Austausch, das gemeinsame Fachsimpeln und natürlich auch den einen oder anderen Rückblick auf den Trainingstag. Denn zu einem gelungenen Lehrgangswochenende gehört schließlich mehr als nur das Training auf der Matte.
Nach zwei intensiven Tagen, zahlreichen Trainingseinheiten, vielen neuen Eindrücken und schönen gemeinsamen Stunden trat unsere achtköpfige Delegation schließlich wieder die lange Heimreise in die Lausitz an.
Das Wochenende in Stegen war damit nicht nur ein gelungener fachlicher Einstieg, sondern vor allem ein schöner gemeinsamer Auftakt in das Budō-Jahr 2026. Viele Erfahrungen und Anregungen gingen mit auf die Heimreise – und werden uns sicher auch im weiteren Training begleiten. (cin)
