21. Budō-Bundeszentral-Seminar Ost in Cottbus
Am 26. und 27. September 2026 fand in Cottbus
das 21. Budō-Bundeszentral-Seminar Ost der DAKO statt. Zahlreiche Budōka verschiedener Stilrichtungen und Graduierungen kamen zusammen, um ein gemeinsames und abwechslungsreiches Trainingswochenende zu verbringen.
Für einen eindrucksvollen Auftakt sorgte unsere Taiko-
Gruppe mit 12 Trommlerinnen und Trommlern. Neben weiteren Stücken präsentierten sie auch ihr neuestes Stück, das in dieser großen Besetzung noch einmal besonders zur Geltung kam und damit einen gelungenen Start in das Seminar bildete.
Anschließend wurde unter der Leitung von Shihan Hans-Dieter Rauscher mit zahlreichen weiteren Referentinnen und Referenten zwei Tage lang auf mehreren Trainingsflächen parallel trainiert. Mit Judo, Jiu-Jitsu, Karate, Shaolin Kempo, Combat Arnis, Kobudō, Bō-Jutsu und Iaidō war das Angebot breit gefächert und bot reichlich Gelegenheit, Bekanntes zu vertiefen und
auch einmal in andere Disziplinen hineinzuschauen.
Neben dem Training gehörten auch Lehrproben sowie verschiedene Kyu- und Dan-Prüfungen zum Seminarwochenende. Dabei konnten wir einige schöne und erfolgreiche Prüfungen erleben. Allen Prüflingen gratulieren wir herzlich zu ihren erreichten Graduierungen.
Nach einem langen ersten Seminartag ließen wir den
Samstag bei einem gemeinsamen Essen im Café Engel ausklingen. In gemütlicher Runde blieb dabei auch Zeit für Gespräche und gemeinsames Beisammensein abseits der Trainingsfläche.
Hinter einem solchen Wochenende steckt natürlich einiges an Vorbereitung und Organisation. Deshalb
geht unser herzliches Dankeschön an Shihan Hans-Dieter Rauscher, an alle Referierenden, an alle Teilnehmende sowie an die vielen fleißigen Hände vor und hinter den Kulissen. Ebenso danken wir unserer Taiko-Gruppe für die eindrucksvolle Eröffnung und dem Café Engel für die Bewirtung am Samstagabend.
Nach zwei intensiven und abwechslungsreichen Budō-Tagen bleibt uns vor allem zu sagen:
Schön, dass ihr da wart und wir freuen uns auf das nächste Wiedersehen! (cin)
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Trainingslager 2026 – gemeinsam trainieren und Neues ausprobieren
Vom 28. bis 30. August 2026 ging es für unser diesjähriges Trainingslager ins KiEZ Braunsteich. Mit dabei waren 26 Trainierende, darunter zehn Trainerinnen und Trainer, sowie zwei weitere fleißige Hände in der Organisation.
Besonders gefreut hat uns, dass auch einige unserer neuen Mitglieder aus der Taiko-Gruppe mit dabei waren. Damit kamen an diesem Wochenende viele verschiedene Bereiche unserer Abteilung zusammen – und genau das wollten wir nutzen. Jeder sollte die Möglichkeit bekommen, auch einmal über den eigenen Trainingsbereich hinauszuschauen und etwas Neues auszuprobieren.
Am Freitag hieß es zunächst anreisen, Zimmer beziehen und in Ruhe ankommen. Ganz bewusst haben wir an diesem Abend auf eine erste Trainingseinheit verzichtet. Nach dem Abendessen ging es stattdessen gemeinsam ans Lagerfeuer. Bei Gesprächen und einem gemütlichen Beisammensein konnte das Wochenende entspannt beginnen. Für die passende Lagerfeuerverpflegung war ebenfalls gesorgt: Aus Marshmallows, Schokolade und Keksen wurden gemeinsam S’mores gemacht.
Von der Morgenaktivierung bis zum ersten Training
Am Samstagmorgen konnte jeder selbst entscheiden, wie aktiv der Tag beginnen sollte. Für die besonders Motivierten gab es bereits vor dem Frühstück eine freiwillige Laufrunde. Alternativ konnte mit Therabändern mobilisiert und aktiviert werden – und wer lieber etwas ruhiger ins Wochenende starten wollte, konnte auch das tun.
Nach dem gemeinsamen Frühstück kamen zunächst alle zusammen. Noch bevor das eigentliche Trainingsprogramm begann, wurden – wie bei uns in Anlehnung an die japanische Tradition üblich – kleine Geschenke an unsere Trainerinnen und Trainer überreicht. Unsere „Geschenkequeen“, selbst als Trainierende mit dabei, hatte dafür im Hintergrund wieder fleißig vorbereitet und verpackt.
Anschließend stand der gemeinsame Fototermin auf dem Programm, bevor es mit einer Erwärmung für alle endgültig sportlich wurde.
Dann verteilten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf die verschiedenen Trainingsangebote. Über das Wochenende standen Shaolin Kempo, Combat Arnis, Iaidō, Kobudō mit Bo und Kurzwaffen, HEMA und Taiko auf dem Programm.
Dabei war ausdrücklich erwünscht, auch einmal etwas anderes auszuprobieren. Niemand musste alles mitmachen, aber jeder hatte die Möglichkeit dazu. So konnten bekannte Techniken vertieft, andere Trainingsgruppen kennengelernt oder auch völlig neue Erfahrungen gesammelt werden.
Bewegung, Obst und noch mehr Training
Nach den ersten beiden Trainingsblöcken und der Mittagspause ging es am Samstagnachmittag zunächst etwas spielerischer weiter. Mit unseren Agility-Leitern standen Bewegung, Koordination und natürlich auch ein bisschen Spaß auf dem Programm.
Anschließend gab es zur kleinen Stärkung frisches Obst, bevor die nächsten Trainingsblöcke starteten und erneut zwischen den verschiedenen Angeboten gewählt werden konnte.
Nach dem Abendessen ging es noch einmal gemeinsam ans Lagerfeuer. Später stand die Halle außerdem für freies Training zur Verfügung – Zeit also, um noch einmal selbstständig zu üben, gemeinsam etwas auszuprobieren oder sich mit dem zu beschäftigen, was während des Tages vielleicht besonders interessant geworden war.
Vereins-Challenge zum Abschluss
Auch am Sonntag konnte der Tag wieder mit einer freiwilligen Morgenaktivierung beginnen. Nach dem Frühstück folgte noch einmal ein letzter Trainingsblock, bevor zum Abschluss unsere gemeinsame Vereins-Challenge auf dem Programm stand.
Mit Farbkarten und Bierdeckeln waren unter anderem Aufmerksamkeit, Schnelligkeit und Geschick gefragt. Beim Bo- und Bokken-Parcours kamen zusätzlich Koordination und ein ruhiges Händchen ins Spiel.
Und natürlich gab es auch etwas zu gewinnen. Unsere „Geschenkequeen“ war auch hier wieder im Hintergrund aktiv: Die Geschenke für den ersten Platz wurden verpackt, für den zweiten Platz entstanden selbst gestaltete Bücher und auch für die weiteren Platzierungen waren kleine Preise vorbereitet.
Bei einer kleinen Siegerehrung fanden diese schließlich ihre neuen Besitzer.
Danach hieß es Taschen packen, Zimmer aufräumen und langsam Abschied nehmen. Nach dem gemeinsamen Mittagessen ging es schließlich wieder nach Hause.
Das Trainingslager bot vor allem die Gelegenheit, einmal aus dem normalen Trainingsalltag herauszukommen. Verschiedene Gruppen trainierten miteinander, neue Mitglieder konnten die anderen Bereiche kennenlernen und jeder hatte die Möglichkeit, Dinge auszuprobieren, mit denen er sonst vielleicht nur selten in Berührung kommt. Gleichzeitig blieb genug Zeit, um miteinander ins Gespräch zu kommen und gemeinsam ein Wochenende zu verbringen.
Ein herzliches Dankeschön geht an unsere Trainerinnen und Trainer, an alle, die bei der Organisation und Vorbereitung unterstützt haben, an unsere „Geschenkequeen“ und natürlich an alle Teilnehmenden, die das Wochenende mitgestaltet haben.
Wir freuen uns schon auf das nächste gemeinsame Trainingslager!(cin)
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Fechten beim 3. Bärenhau
Auch in diesem Jahr waren wir wieder beim Bärenhau dabei, veranstaltet vom Verein Kenshinkai Berlin. Gefochten wurde nach dem Bologneser Regelwerk. Im Pool traten 32 Fechtende an, die zunächst in vier Gruppen mit je acht Kämpfern die Vorrunde austrugen. Anschließend folgten die KO-Runden bis zum Finale. Wie immer war die Organisation und Planung vor Ort erstklassig. Auch wurde für alle Teilnehmer eine gute Verpflegung zur Verfügung gestellt. Wir haben uns sehr gefreut, erneut Teil dieses Events sein zu dürfen.
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Bundeszentrallehrgang in Zeitz 19.-21.06.2026
An diesem Wochenende hatten 8 unserer Budoka das Vergnügen, am diesjährigen BZL der DAKO/IMAF in Zeitz teilzunehmen. Bei sommerlicher Hitze trainierten unsere Budoka in den Disziplinen Combat-Arnis, Bo-Jutsu und Iaido. Bekannte Techniken wurden gefestigt, neue vermittelt.
Wie schon in den vergangenen Jahren ist die familiäre Atmosphäre, welche das Kampfsportzentrum Zeitz vermittelt, hervorzuheben. Großer Dank gebührt diesem überaus freundlichen und hilfsbereiten Team für die Organisation der traumhaften Unterbringung und das leckere Frühstück.
Der gute Zusammenhalt unserer Meister und Schüler konnte untereinander beim Abendessen am Vorabend in der Schnitzelmanufaktur in Zeitz gefestigt werden. Das betrifft ebenfalls die gute Kommunikation der Dojos miteinander beim Abendessen im wunderschönen Ambiente des Schlosses Droyßig sowie das gesellige Zusammensein danach im Schlosspark.
Besonders hervorzuheben ist das hervorragende Ergebnis der Prüfung unserer Anneli zum
1. Kyu Iaido. Herzlichen Glückwunsch.
Nochmals vielen Dank für diesen schönen, absolut gelungenen Lehrgang. Mit der absoluten Empfehlung zur künftigen Teilnahme. (mb)
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Mitgliederversammlung des PSV Cottbus 90 e.V.
Neben den üblichen Tagesordnungspunkten standen auf der diesjährigen Mitgliederversammlung auch die Ehrungen langjähriger Vereinsmitglieder auf dem Programm. Aus unserer Abteilung wurden für ihre 20-jährige Vereinstreue ausgezeichnet:
- Dr. Michael Bock
- Anna Ochs
- Nico Ermler
- Tom Ermler
- Daniel Schneider
- Daniel Götze
Wir gratulieren allen Geehrten herzlich zu diesem besonderen Jubiläum und bedanken uns für viele Jahre Engagement, Unterstützung und Verbundenheit mit unserem Verein. Menschen wir ihr tragen dazu bei, dass unser Dojo nicht nur ein Ort zum trainieren, sondern auch eine Gemeinschaft geworden ist, in der sich Generationen von Budoka zuhause fühlen.
Wir freuen uns auf viele weitere Jahre mit euch! (cin)
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16. Shaolin Kempo Camp in Weißwasser
Vom 5. bis 7. Juni 2026 fand in Weißwasser unser 16. Shaolin Kempo Camp statt, welches wir als PSV 90 e.V., Abteilung Kampfkünste Tokugawa, organisiert hatten. Insgesamt nahmen rund 60 Budoka im Alter von 8 bis 66 Jahren teil. Neben uns waren auch Kempoka aus dem 1. Shaolin Kempo Club Eversael sowie dem Rote Drachen Kleve e.V. angereist. Sportlich begleitet wurde das Camp unter anderem von einem Großmeister sowie 6 Meistern.
Das Wochenende begann am Freitag mit der Anreise und der Zimmerbelegung. Am Abend, als dann auch endlich die letzten nach unfreiwillig verlängerter Reisezeit zu uns fanden, ließen wir den Tag bei einem Mondo gemeinsam ausklingen. Während die Schülerinnen und Schüler, müde von der Anreise und den ersten Eindrücken, zu 21:30 Uhr langsam zur Ruhe kamen, fand parallel eine Trainersitzung zur organisatorischen Abstimmung statt.
Im Mittelpunkt des Camps stand das vereinsübergreifende Training- unabhängig von Alter und Erfahrungsstand.
Der Samstag begann traditionell mit Frühsport in verschiedenen Leistungs-Laufgruppen und einer kurzen Alternativeinheit Qi-Gong. Im Anschluss folgten verschiedene Trainingseinheiten, in denen wir unter anderem Kihon (Grundlagenarbeit), Schülerformen, Ippon-Kumite, Kempo-Kumite sowie Selbstverteidigung trainierten und vertieften. Ergänzt wurde das Programm durch freies Training sowie Sondertrainingseinheiten für die Kinder. Ein kleiner Höhepunkt des Tages war wohl die Vitaminpause am Nachmittag zu der auch noch Raimo mit gutem Timing vorbei kam und für alle noch ein Eis mitbrachte.
Nachdem sich die Schülerinnen und Schüler am Abend zur Nachtruhe begaben, nutzten die Meister die Gelegenheit für gemeinsames Training an Meisterformen. Im Anschluss fand eine gemeinsame Reflexion des Wochenendes statt, bei der neue Impulse und Ideen für zukünftige Camps gesammelt wurden.
Auch am Sonntag setzten wir das Training nach dem Frühsport fort. Die kurzen Einheiten umfassten ein abwechslungsreiches Potpourri aus Kumite, Blockformen, Selbstverteidigung sowie Schüler- und Meisterformen. Nach einem gemeinsamen Mittagessen endete das diesjährige Camp mit der Abreise aller Teilnehmenden.
Neben der sportlichen Weiterentwicklung spielte für uns vor allem das Miteinander eine zentrale Rolle. Das gemeinsame Training bot uns allen die Möglichkeit, Techniken zu verfeinern, neue Perspektiven kennenzulernen und über den eigenen Erfahrungsbereich hinauszublicken. Der offene Austausch zwischen den Vereinen förderte sowohl die persönliche als auch die sportliche Entwicklung und ermutigte uns, gewohnte Strukturen zu hinterfragen und neue Impulse mitzunehmen. Auch abseits der Trainingseinheiten wurde die Gemeinschaft aktiv gelebt. Gemeinsame Gespräche und Aktivitäten stärkten die freundschaftlichen Beziehungen zwischen den beteiligten Vereinen und trugen dazu bei, den Zusammenhalt weiter auszubauen. Insgesamt blicken wir auf ein gelungenes, intensives und vielseitiges Camp zurück, das uns sowohl sportlich als auch menschlich nachhaltig bereichert hat. (cin)
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Bundeszentrallehrgang in Zwickau – gemeinsam über den eigenen Tellerrand schauen
Am 25. und 26. April 2026 machte sich unsere Abteilung Kampfkünste mit einer zwölfköpfigen Delegation auf den Weg nach Zwickau. Ziel war der Bundeszentrallehrgang der DAKO, ausgerichtet vom 1. Asiatischen Kampfkunstverein Zwickau e. V.
Zwei Tage lang bot sich den Teilnehmenden die Gelegenheit, in ganz unterschiedliche Bereiche der Kampfkünste einzutauchen. Auf dem Programm standen unter anderem Karate-Dō, Jiu-Jitsu, Nihon-Jujutsu, Judo, Kickboxen, Combat Arnis, Kobudō und Bōjutsu. Damit gab es reichlich Möglichkeiten, die eigene Disziplin zu vertiefen, aber auch einmal etwas Neues auszuprobieren und über den eigenen Tellerrand hinauszuschauen.
Unter der Leitung von Shihan Hans-Dieter Rauscher und einem breit aufgestellten Referententeam wurde am Samstag von 10 bis 18 Uhr trainiert. Auch am Sonntag ging es noch einmal für mehrere Stunden auf die Trainingsfläche. Unterschiedliche Stilrichtungen, Graduierungen und Erfahrungen kamen dabei zusammen – genau dieser Austausch macht einen Bundeszentrallehrgang immer wieder zu etwas Besonderem.
Mit zwölf Budōka war auch unsere Abteilung stark vertreten. Neben dem gemeinsamen Training gab es für zwei Mitglieder unserer Delegation an diesem Wochenende noch einen ganz besonderen Grund zur Freude.
Im Combat Arnis stellten sich zwei unserer Anisadora erfolgreich ihrer nächsten Prüfung: Constantin bestand die Prüfung zur 3. Klasse und Carsten die Prüfung zur 4. Klasse. Wir gratulieren beiden herzlich zu ihrer neuen Graduierung und der erfolgreich absolvierten Prüfung!
Natürlich bestand das Wochenende nicht ausschließlich aus Training. Zwischen den Einheiten blieb immer wieder Zeit für Gespräche, gemeinsames Lachen und den Austausch mit bekannten und neuen Gesichtern aus der Budō-Gemeinschaft. Gerade solche gemeinsamen Lehrgangsfahrten sind es, die neben der sportlichen Weiterentwicklung auch das Miteinander innerhalb unserer Abteilung stärken.
Nach zwei intensiven Tagen, vielen Trainingseinheiten, neuen Eindrücken und zwei erfolgreichen Prüfungen ging es schließlich wieder gemeinsam zurück nach Cottbus.
Unser Dank gilt dem 1. Asiatischen Kampfkunstverein Zwickau e. V. für die Ausrichtung und Organisation, Shihan Hans-Dieter Rauscher sowie allen Referentinnen und Referenten für die abwechslungsreichen Trainingseinheiten.
Ein gelungenes Lehrgangswochenende für unsere zwölfköpfige Delegation – mit viel neuem Input im Gepäck und zwei neuen Graduierungen im Combat Arnis. 🥋 (cin)
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Platzhalter 3
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Jahresauftakt im Zeichen des Budō – Internationales Fuyu-Tokugawa-Seminar in Stegen
Vom 16. bis 18. Januar 2026 führte der Weg für acht von uns einmal quer durch Deutschland nach Stegen bei Freiburg. Anlass war das Internationale Fuyu-Tokugawa-Seminar 2026, das traditionelle Jahreseröffnungs-Seminar der IMAF-Germany und zugleich das erste Lizenz-Seminar des Jahres für Instruktoren und Trainer.
Unter der Leitung von Shihan H. D. Rauscher erwartete uns an zwei von drei Tagen ein abwechslungsreiches und umfangreiches Seminarprogramm. Vertreten waren verschiedene Bereiche der japanischen und asiatischen Kampfkünste – darunter Karate-Dō, Jiu-Jitsu, Bōjutsu, Combat Arnis, Iaidō und Kobudō.
Bereits am Freitagnachmittag starteten die ersten Trainingseinheiten. Allerdings waren wir dort noch auf dem Weg nach Stegen. Der Samstag bildete mit einem nahezu ganztägigen Programm den Schwerpunkt des Wochenendes, bevor es am Sonntagmorgen noch einmal gemeinsam auf die Trainingsfläche ging.
Die unterschiedlichen Einheiten boten dabei reichlich Gelegenheit, Bekanntes zu vertiefen, neue Techniken und Herangehensweisen kennenzulernen und auch einmal über den Tellerrand der eigenen Disziplin hinauszuschauen. Besonders der gemeinsame Austausch mit Budōka unterschiedlicher Stilrichtungen und Graduierungen machte das Seminar zu einer wertvollen Erfahrung und lieferte viele neue Eindrücke und Anregungen für das Training im heimischen Dojo.
Auch für zwei Mitglieder unserer Delegation hielt das Wochenende einen besonderen Erfolg bereit:
Jens bestand erfolgreich seinen 2. Antas, Mathias seine Prüfung zum 2. Dan Kama-Jutsu. Zu beiden Leistungen gratulieren wir herzlich. Die erfolgreichen Prüfungen waren ein schöner Höhepunkt eines ohnehin ereignisreichen Seminarwochenendes.
Doch auch abseits der Trainingsfläche kam das gemeinsame Wochenende nicht zu kurz. Nach den intensiven Einheiten ließen wir den Samstag Abend in gemütlicher Runde ausklingen. Bei italienischer Verköstigung und guten Gesprächen blieb ausreichend Zeit für den persönlichen Austausch, das gemeinsame Fachsimpeln und natürlich auch den einen oder anderen Rückblick auf den Trainingstag. Denn zu einem gelungenen Lehrgangswochenende gehört schließlich mehr als nur das Training auf der Matte.
Nach zwei intensiven Tagen, zahlreichen Trainingseinheiten, vielen neuen Eindrücken und schönen gemeinsamen Stunden trat unsere achtköpfige Delegation schließlich wieder die lange Heimreise in die Lausitz an.
Das Wochenende in Stegen war damit nicht nur ein gelungener fachlicher Einstieg, sondern vor allem ein schöner gemeinsamer Auftakt in das Budō-Jahr 2026. Viele Erfahrungen und Anregungen gingen mit auf die Heimreise – und werden uns sicher auch im weiteren Training begleiten. (cin)



