Höhepunkte im Jahr 2022


12. Shaolin-Kempo-Camp mit Rekordbeteiligung beendet

(re) Was für ein Wochenende! Fast 70 Leute im 12. Shaolin-Kempo-Camp in Kolatka und dann auch gleich noch mal fast 30 beim Stadtfest in Cottbus bei einer Vorführung! Das gleichzeitig zu meistern, macht unseren Verein aus und alle sehr stolz!

Den Bericht vom Stadtfest konntet Ihr oben schon lesen. Hier nun ein Statement zu dem mittlerweile zum zwölften Mal stattgefundenen Shaolin-Kempo-Camp in Kolatka in Westpolen. Dorthin zieht es uns in den letzten Jahren schon mehrfach. Warum? Weil einfach diese Bedingungen für unser Training optimal sind. Romantisch im Wald und an einem Teich mit Badewiese und Spielflächen gelegen, sind wir vor Ort in verschiedenen Holzbungalows untergebracht, brauchen uns nicht um die Verpflegung kümmern und haben immerhin 300 qm Tatamifläche für unser Training zur Verfügung.

Also fahren wir am Freitag, den 17. Juni 2022, nach dem Arbeits- und Schulalltag erneut dorthin, um zwei Tage Shaolin Kempo zu trainieren und das Vereinsleben zu genießen. Dazu haben wir ans auch dieses Jahr wieder Gäste eingeladen und die „Roten Drachen“ aus Kleve und der „1. Shaolin Kempo Club Eversael e.V.“ sind dem gefolgt und nahmen die weite Reise vom westlichsten Zipfel Deutschland auf sich. Als Gasttrainer und Meister begrüßten wir in unserer Runde Heinz-Jürgen Naß (7. Dan Shaolin Kempo) und David Schwandt (2. Dan Shaolin Kempo). Aus den eigenen Reihen beteiligten sich Uwe, Tom, Nico, Luis (2. Dan) und Jaron (1. Kyu) als Trainer. Das ist reichlich Fachwissen für unsere immerhin 27 Kids, 6 Jugendlichen und 46 Erwachsenen. Viele der Erwachsenen sind dabei mitgereiste Eltern, die teilweise mit trainierten, einfach nur Erholung suchten oder, wie unsere Manja, die Kinder-Spiel-und-Spaß-Runde durchführten.

An den drei Tagen standen, wie immer, alle Säulen des Shaolin Kempo auf dem Programm. Beginnend mit Grundlagen folgten dann Formen, Kumite, Ippon-Kumite und Selbstverteidigung in unterschiedlicher Abstufung. Selbst am Sonnabendabend konnte die fortgeschrittenen Schüler und die Meister das Training nicht lassen und feilten an ihren Programmen für die nächste Prüfung.

Bei Temperaturen von täglich weit über 30 Grad Celsius kann an dieser Stelle die größte Hochachtung an alle Teilnehmenden ausgesprochen werden, dass sie durchgehalten haben und durch gemeinsame und Selbstfürsorge keine hitzebedingten Ausfälle verzeichneten. Geprägt war das Camp außerdem von großer Harmonie, vielen guten Gesprächen und Gemeinschaftsgeist.

Letztlich geht ein großes Dankeschön an alle Organisatoren und Teilnehmer für diese sehr schöne Zeit. Sicher findet nächstes Jahr ein weiteres Camp statt.

Die schönsten Bilder vom 12. Shaolin-Kempo-Camp seht ihr hier.


Heißer Tanz

(wm) Strahlender Sonnenschein, Temperaturen jenseits der 35°C und dutzende Menschen, die das 29. Cottbuser Stadtfest genießen. Nach mehrjähriger Zwangspause feiert die Stadt Cottbus endlich wieder und natürlich darf da die Abteilung Kampfkünste des PSV Cottbus ´90 e.V. nicht fehlen.

Trotz des heißen Wetters ließen wir es uns nicht nehmen, dem Publikum ganz unverhofft mit dem Klang unserer Taiko-Trommeln zum strahlenden Sonnenschein einzuheizen, ehe die Vorführung offiziell eröffnet wurde.

Als Kontrast zu der Lautstärke der „Miyas“ begann die Sparte Iaido mit einer Vorführung der Meister von Synchron- und Einzel-Kata, dessen Stille nur durch das markante Schnittgeräusch der Schwerter unterbrochen wurde.

Nach dem kurzen Cool-Down der eher ruhigeren Kampfkünste, brachte die Combat Arnis Gruppe das Publikum mit ihren schnellen und präzisen Techniken, die sowohl mit Arnis-Sticks als auch mit Macheten ausgeführt wurden, wieder ins Schwitzen. Trotz des warmen Wetters ließen es sich Meister und hochgraduierte Schüler nicht nehmen, einen Schaukampf in voller Schutzausrüstung darzubieten.

Ebenfalls mit schwerer Schutzausrüstung gab es im Anschluss actiongeladene Szenen, als unsere Fechter der Sparte HEMA Langschwert und Säbel ergriffen, um verschiedenste Techniken und Entwaffnungen wie auch einen Freikampf nach historischem Vorbild zu demonstriert. Und so begann sich der Kreis unserer Aufführung beim Stadtfest wieder zu schließen, denn das Ende der Veranstaltung wurde wie der Beginn durch Trommelschläge eingeleitet. Zum Abschluss wurde nicht nur ein traditionelles Stück von der Taiko-Gruppe dargeboten, sondern zusätzlich auch noch eine selbst komponierte Serenade.

Der aufmerksame Leser wird nun feststellen, dass  in diesem Jahr eine unserer Sparten nicht beim Stadtfest vertreten war. Während ein Teil unseres Dojos die Vorführung beim Stadtfest vollzog, fand zur selben Zeit das 12. Shaolin Kempo Camp in Kolatka mit fast 70 Teilnehmern statt. Mehr dazu findet ihr im gesonderten Beitrag.

Weitere Bilder vom Stadtfest seht ihr hier.

 

Sagennacht in Burg 2022

(ms) Nach der bedauerlichen 2 jährigen Pause, konnten wir dieses Jahr wieder an der Sagennacht in Burg teilnehmen. Vier Kämpfer und Kämpferinnen des PSV Cottbus Abt. Tokugawa nahmen als gute und böse Kämpfer an dem Spektakel in Burg am Bismarckturm teil. Wir freuten uns dem Ensemble wieder durch unsere Erfahrungen mit dem Schwert helfen zu können.
Im Bild von links nach rechts. Marcus, Uwe, Schauspieler Bryan Rothfuss, Wulf und Jasmin.

 


Bo-Jutsu Prüfung erfolgreich!

(re) Sichtlich erschöpft und aber glücklich trafen sich unsere Bo-Jutsu Schüler zum Fototermin nach der erfolgten Prüfung. Alle sechs stellten sich den drei Prüfern in einem aufwendigen Programm bestehend aus Grundlagen, Kata, Kumite und letztlich dem freien Kampf. Die Vorbereitung zahlte sich aus und so konnten alle die gestellten Ziele erreichen. Herzlichen Glückwunsch!


Endlich wieder Taiko Auftritt!

(re) Lange mussten sie sich gedulden, um wieder auftreten zu können. Aber nun geht es endlich los.

Für einen benachbarten Verein standen unsere Taikoka bereit, um ihre erlernten Stücke wieder zu geben. Und wie zum besonderen Dank, zeigte Amaterasu 天照 ihr Gesicht. Die Gastgeber und Gäste waren begeistert und unsere Gruppe hat weitere Erfahrungen gesammelt. Weiter So!


Gasttrainer bei den Kendoka

(re) Ohne großes Federlesen kam heute Stephan Hernschier (5. Dan Kendo) zu unseren Kendoka, um diese beim Training zu begleiten und selbst Impulse zu setzen. Stephan kennt uns aus den Lehrgängen in Dresden und da er sowieso in der Stadt war, kam dieses Treffen schnell zustande. Wir freuen uns auf eine baldige Fortsetzung.


Kulturreise in Dojo Stara Wieś 2022

Anreise

(kg) Endlich! Endlich! Endlich! – Nach drei Jahren konnten wir endlich wieder nach Stara Wieś in Polen fahren. Bereits 2018 und 2019 waren wir mit befreundeten Kampfsportlern aus anderen Dojos zu diesem wunderbaren Ort mitten in Polen aufgebrochen.

In diesem Jahr sind wir mit der bisher nie erreichten Teilnehmerzahl von 26 Meistern und Schülern sowie Familienangehörigen aus 5 verschiedenen deutschlandweit verteilten Dojos nach Stara Wieś am 09.04.2022 gegen 8 Uhr morgens am Dojo in Cottbus aufgebrochen. Mit 7 Fahrzeugen und Unmengen an Gepäck machten sich diese 26 Leute auf den Weg, um einige wertvolle Tage im polnischen Dojo Stara Wieś zu verbringen. Zwischen uns und dem Dojo lagen aber einige Stunden Fahrt. Wir sollten nicht ahnen, wie viele Stunden es werden würden. Wir hatten uns gefreut, dass wir 16.30 Uhr bereits im Dojo stehen würden.

Weit gefehlt! Nach mehreren Stunden auf der Autobahn mit Stau und 70 km Baustelle (am Stück) erreichten wir das Dojo knapp 17 Uhr. Es war ein wunderbares Gefühl nach den letzten Metern durch Wald und Feld das Dojo durch das große Torii befahren zu können.

Nach dem Ausladen des Gepäcks und dem Beziehen der einzelnen Häuser gab es ein leckeres Abendessen und erste Absprachen mit der Staff des Dojos. Am Abend konnten dann die ersten Saunagenießer den Abend bei heißen Temperaturen ausklingen lassen. Gemütlich beschlossen die einzelnen Häuser den Abend entspannt oder etwas feierlauniger bei einem schönen Kaminfeuer.

Die Vorfreude auf das erste Training am Sonntag ließ sich definitiv nicht leugnen.

10.04.2022. Nach einer ersten geruhsamen oder auch ungewohnten Nacht auf Tatami und Futon und einem stärkenden Frühstück fanden sich unsere Kampfkünstler am Morgen dieses sonnendurchfluteten Sonntags zur ersten Trainingseinheit im Dojo ein.

Nach einer Begrüßung durch unseren Abteilungsleiter Raimo Ermler und der Begrüßung der Senseis: Olaf Lotze-Leoni, Tobias Rönicke und Heinz-Jürgen Naß begann direkt die erste Einheit Combat Arnis für alle Teilnehmer gemeinsam. Sensei Olaf und Sensei Tobias haben die Trainierenden mit einer intensiven Einheit im Trainingslager willkommen geheißen.

Nach 2 Stunden vormittäglichem Training und einer ersten Erholung beim Mittagsessen führten Marcus und William mit unserer Gruppe eine Teezeremonie durch, um allen die Schönheit, Ruhe und Tradition zu vermitteln. Ebenfalls wurden im Anschluss noch weitere wunderbare japanische Tees gereicht. Für viele unserer Teilnehmer war dies der erste Kontakt mit Matcha (gemahlenem japanischen grünen Tee, welcher hauptsächlich zur Teezeremonie verwendet wird) oder überhaupt japanischem Grüntee.

Am Nachmittag fanden sich alle Trainierenden und Trainer in ihren individuellen Trainingsgruppen ein. Es wurde von Combat Arnis über Bo, Iaido, Karate auch das ein oder andere sehr individuelle Training abgehalten.

Erschöpft und zufrieden genossen alle das Abendessen und verteilten sich anschließend auf die Häuser, um beispielsweise Go zu spielen, Musik zu hören, in die Saune zu gehen, Karaoke zu singen, einfach nur zu reden und eine wunderbare Zeit mit Mittrainierenden und Freunden zu verbringen.

11.04.2022. Mit einem Geburtstagsständchen begann schon in der Nacht dieser wunderbare Montag in Stara Wieś, denn Sensei Olaf hatte heute Geburtstag. Herzlichen Glückwunsch, lieber Sensei Olaf!

Nach einer kurzen Nacht und einem leckeren Frühstück standen wir 9.30 Uhr wieder auf der Matte im Dojo. Heute sollte es mit Karate und HEMA gleichzeitig losgehen.

Nach einer gemeinsamen Begrüßung teilte sich die Gruppe je nach Interesse. Sensei Olaf unterrichtete die Trainierenden in Shorinjiryu Kenkokan Karatedo und vermittelte neben Grundlagen vor allem in Partnerübungen die Techniken. Es war ein sehr spannendes und intensives Training.

Die Trainer Marcus und Carl trainierten mit ihren Teilnehmern HEMA – Historical European Martial Arts. Neben der Vermittlung von Basiswissen standen vor allem Partnerübungen mit dem Langschwert im Vordergrund. Andere Waffen wurden ebenfalls vorgestellt, da im HEMA verschiedene Waffen aus dem europäischen Mittelalter für die überlieferten Techniken verwendet werden. Die Gruppe war begeistert.

Nach dem Mittagessen konnten die Teilnehmer heute einmal entspannen – in der Sonne sitzen oder einfach mal Mittagsschläfchen halten. Das kann an solch anstrengenden Trainingstagen echter Luxus sein.

Am Nachmittag ging es mit individuellen Trainingseinheiten weiter. Hier standen wieder von Shaolin Kempo, über Iaido, Karate, HEMA auch One-by-one Trainings auf dem Plan.

Am Abend trafen wir uns als Abschluss des Tages zu unserem Sushiabend, den wir mit leckerem Sushi und Sake erleben durften. Jeder hatte anschließend wieder seine Art, den Abend ausklingen zu lassen: Sauna, Gespräche, Musik oder einfach früh schlafen gehen.

12.04.2022. Heute begann der Tag mit einem kleinen Geburtstagsständchen beim Frühstück für unseren Teilnehmer Lukas. Herzlichen Glückwunsch von uns!

Nach dem Frühstück ging es mit einem gemeinsamen Training im Aikido los. Sensei Olaf brachte uns verschiedene Techniken sowie grundlegende philosophische Ansätze des Aikido näher. Der eine oder andere war doch recht überrascht, wie gut er werfen, fallen oder Energie umleiten konnte. Es hat allen sehr gefallen und die ersten haben schon nach einer Wiederholung gefragt.

Vor dem Mittagessen folgte das obligatorische Gruppenfoto und dann freuten sich alle auf den Nachmittag. Nach dem Mittagessen folgte nämlich das lang ersehnte individuelle Fotoshooting, welches William durchführte. Seine kreativen Ideen und tolle Fotografie haben wunderschöne Bilder entstehen lassen.

Am Nachmittag folgten sowohl eine Iaido Einheit bei Sensei Olaf als auch Bogenschießen bei Sensei Marcus und Messer werfen bei Sensei Uwe. Die vielfältigen Möglichkeiten wurden von allen Teilnehmern freudig genutzt. Der eine oder andere nutzte das schöne Wetter auch zum Sonnenbaden in den schönen Liegestühlen, die uns von der Staff zur Verfügung gestellt wurden.

Nach einem leckeren Abendessen ging ein Teil der Gruppe wieder in die Sauna, andere trainierten noch bis in die späten Abendstunden im Dojo.

13.04.2022. Na, wollen die müden Knochen und Muskeln nicht mehr? Los, aufstehen! So ging es so ziemlich jedem Teilnehmer nach den trainingsreichen Tagen zuvor. Aber heute sollte der letzte Trainingstag sein, den jeder noch einmal voll auskosten wollte.

Nach einem wie immer gesunden und ausgewogenen Sportlerfrühstück ging es in der ersten gemeinsamen Einheit mit Shaolin Kempo und Selbstverteidigung unter Sensei Heinz-Jürgen Naß los. Er startete kreativ mit einem Tae Bo Workout zu Musik, um alle müden Geister und Körper aufzuwecken. Anschließend folgte noch eine Erwärmung in Partnerarbeit. Im Anschluss folgte der Hauptteil mit Selbstverteidigungstechniken, Würfen bis hin zur Beinschere. Es war ein intensives Training. Ein Cool Down mit Massagen und Meditation bildete dann den Abschluss.

Nach dem Mittagessen und einem Sonnenbad in den wunderschönen Liegestühlen ging es am Teehaus mit dem Tameshigiri, dem Schnitttest zur Erprobung der Schwertkünste an Grasmatten, weiter. Nebenbei reichten die Iaido Schüler Tee aus. Es war eine wunderbar ruhige und wertschätzende Atmosphäre und man konnte wunderbare Schnitte betrachten.

Im Anschluss folgte das freie Training im Dojo. Dort wurden noch einmal an Katas, Anyos oder Waffenkünsten gefeilt. Nach dem letzten gemeinsamen Abendessen und der Besprechung der Rückreise und Abfahrt zogen sich vereinzelt noch einmal Teilnehmer in die Sauna zurück, andere genossen die Ruhe in ihren Häusern oder trainierten ein letztes Mal im Dojo. Die Stimmung war sehr entspannt.

14.04.2022. Oh, wie schade! Das war der seufzende Gedanke aller Teilnehmer am letzten Morgen. Keiner wollte nach Hause fahren. Aber schon in den sehr frühen Morgenstunden konnte man sehr geschäftiges Treiben in allen Häusern vernehmen. Überall wurden Sachen gepackt, Küchen geputzt, Zimmer aufgeräumt, das Dojo inspiziert, ob wir auch nichts vergessen haben und bereits erste Taschen nach unten getragen.

Beim Frühstück genossen wir noch einmal die entspannte Atmosphäre und das reichliche und vielseitige Essen. Letzte Absprachen wurden getroffen. Anschließend wurde es leider ernst. Die Autos wurden gepackt, die Häuser abgenommen und die letzten Absprachen getätigt.

Wehmütig verließen wir gegen 10 Uhr das Dojo Stara Wieś und freuen uns jetzt schon auf das nächste Jahr. Nach einer langen aber ereignislosen Fahrt erreichten wir gegen 17 Uhr alle wohlbehalten Cottbus. Wir luden noch gemeinsam aus, verstauten alles im eigenen Dojo bzw. in den eigenen Autos und verabschiedeten uns von allen. So endete eine wunderbare Fahrt in polnische Dojo Stara Wieś.

An dieser Stelle möchten wir uns noch einmal ganz herzlich bei unseren Senseis Olaf Lotze-Leoni, Tobias Rönicke und Heinz-Jürgen Naß bedanken, welche uns alle in den sechs Tagen unterstützt, motiviert, herausgefordert und auch mal angetrieben haben. どうもありがとうございました – Vielen Dank. Wir freuen uns auf das nächste Training mit Euch!

Ebenfalls einen ganz herzlichen Dank an das Dojo Stara Wieś und die immer freundlichen und hilfsbereiten Mitarbeiter. Dziękuję bardzo!

Unsere 3. Kulturreise nach Stara Wieś war auch in diesem Jahr eine wunderbare Erholung, voller Erkenntnisse über sich selbst und eine sportliche Herausforderung. Wir haben alle sehr viel gelernt und den ein oder anderen Aha-Effekt gehabt. Die Unterbringung, das Essen und die Möglichkeiten vor Ort waren wie immer sehr schön gewesen und haben uns dazu bewogen, auch im nächsten Jahr direkt wieder ein Zeitfenster zu buchen. Die meisten Teilnehmer wollen auch im nächsten Jahr wieder mit dabei sein, insofern es Arbeit und Ausbildung und Zeit zulassen. Vielen Dank für die wunderschöne Zeit mit Euch allen.

Weitere Bilder von unserer Reise seht ihr hier.


Ehre, wem Ehre gebührt!

(re) Ganz persönlich ergreife ich heute das Wort als Vorsitzender unserer Abteilung auf diesem Medium. Auch die gewählten Bilder dazu sind sehr sorgsam gewählt. Im Auftrag der DAKO hatte ich heute die große Ehre, unserem Sensei Uwe Kufs die Urkunde zum 2. Dan Shaolin Kempo zu überreichen.

Warum das Theater? Na seht auf das Gruppenbild, es beschreibt alles! Uwe steht in seinem (Un-)ruhestand wöchentlich 5x mit unseren Kempoka im Training, ist über die Maßen für unsere Abteilung aktiv und „hütet“ die stärksten Gruppen, unsere Kinder! Das können unsere schichtarbeitenden weiteren Trainer nur mit ihm schaffen. Wir wissen das und haben in den letzten Wochen akribisch Uwe auf diesen Tag vorbereitet (er ist überhaupt kein Prüfungsmensch). Letztlich hat er diese Prüfung bestanden und ich verneige mich ausdrücklich vor ihm und seinen Verdiensten für unsere Abteilung.

Daher: vielen Dank und herzlichen Glückwunsch, lieber Uwe.

Dein Raimo

 


Bundeszentrallehrgang in Zwickau – im März 2022 – analog

(re) Unser Partnerdojo, der 1. AKV Zwickau, veranstaltete am 30./31. März 2022 ihren jährlichen Bundeszentrallehrgang der DAKO/IMAF unter der Leitung von Shihan H-D- Rauscher und vielen anderen Großmeistern.

Bei klirrender Kälte, eisigem Wind und hohen Spritpreisen fuhr unsere kleine, aber meisterliche Abordnung trotzdem nach Zwickau. Um nicht nur zu lernen , sondern auch um alte und neue Freunde wiederzusehen. Die große Budo- Familie allein ist schon diese Reise wert.

Aber auch technisch kamen unsere Meister auf ihre Kosten und lernten neue und bewährte Techniken und Formen ein.

Wir danken dem 1. AKV für seine Gastfreundschaft und freuen uns auf ein neues Treffen bei nächster Gelegenheit.


 

17. Iaido/Kobudo Taikai … endlich wieder Lehrgang!

(re) Mit einigem Respekt vor der Herausforderung, einen Lehrgang in diesen doch schwierigen Zeiten zu veranstalten, sind wir den 17. Iaido/Kobudo BZL angegangen. Warum? Naja, die Auflagen änderten sich fast wöchentlich, die Teilnehmerzahlen schwankten ständig und natürlich wollten wir mit allen auferlegten Vorschriften trotzdem einen intensiven Lehrgang in harmonischer Atmosphäre durchführen.

Aber wir haben es geschafft! Mit 51 Teilnehmern aus zwölf Vereinen waren wir damit fast wieder auf dem alten Niveau angekommen. Für den 05. und 06. März 2022 hatten wir uns viel vorgenommen.

Als Dozenten konnten wir abermals Shihan Hans Dieter Rauscher, Sensei Christine Rauscher, Sensei Olaf Lotze-Leoni, Sensei Tobias Rönicke, Sensei Dr. Sven Hildebrandt und Sensei Dr. Michael Bock gewinnen. Mit dieser hohen Trainerdichte war es möglich, kleine Trainingsgruppen bis zehn Teilnehmer zu bilden und somit eine sehr individuelle Betreuung zu gewährleisten. Damit hatten die Kampfkünstler die Möglichkeit, intensiv an ihrer eigenen Entwicklung zu arbeiten.

Im Iaido hatten an diesem Wochenende die Schüler und Meister in drei Gruppen die Möglichkeit, am Unterricht durch unter Sensei Christine Rauscher, Sensei Dr. Sven Hildebrandt und Sensei Dr. Michael Bock an grundlegenden Techniken im Anfängerbereich über die Vertiefung der Techniken im fortgeschrittenen Schülerbereich sowie bei den Meistern an ausgewählten Katas aus fast allen Reihen zu arbeiten. Obwohl viele Schüler und Meister in den letzten zwei Jahren weniger trainieren konnten, wurde das Niveau der Iaidoka durch die unterrichtenden Meister als hoch eingestuft. Alle Iaidoka haben bis zum Ende mit aller verbliebenen Kondition an ihrer persönlichen Weiterentwicklung gearbeitet. Einige Iaidoka wurden dabei besonders ins Auge gefasst, da diese am Sonntag zur Prüfung antreten wollten.

Im Bereich Kobudo standen Shihan H. D. Rauscher, Sensei Olaf Lotze-Leoni und Sensei Tobias Rönicke als Trainer bereit.

Shihan H. D. Rauscher kümmerte sich zusammen mit Sensei Tobias Rönicke besonders um die Bo-Jutsu Gruppe. Nach einem kurzen Einstieg in die Grundlagen folgten Einzel- und Partnerübungen mit steigendem Niveau, gefolgt von Kata- und Kampftraining. Shihan Rauscher forderte dabei sowohl die Anfänger als auch die Fortgeschrittenen und zeigte auch viele Techniken aus seinem jahrzehntelangen Erfahrungsschatz. Die Trainierenden arbeiteten intensiv allein und mit ihren Partnern an der Umsetzung der gezeigten Übungen.

Sensei Olaf Lotze-Leoni kümmerte sich um eine Gruppe, die sich den Kurzwaffen im Kobudo widmete. Dabei wurde mit Sai und Tonfa ein umfangreiches Programm absolviert. Da hier viele erfahrene Schüler und Meister anwesend waren, konnte nach kurzer Grundlagenarbeit in die Kata- und Partnerarbeit gewechselt werden. Sensei Lotze-Leoni forderte dabei vor allem die Fortgeschrittenen in allen Bereichen. Auch die Prüfungsvorbereitung kam hier nicht zu kurz.

Der Samstagabend endete mit einem gemeinsamen Abendessen, das vom Teehaus Schöpe hervorragend vorbereitet wurde. Alle Gäste erfreuten sich bei sehr gutem Essen und Getränken vieler schöner Gespräche. Vielen Dank ans Teehaus Schöpe!

Die Organisatoren unserer Abteilung bereiteten im Hintergrund die Trainingshalle vor, betrieben das Büro, um die administrative Arbeit für die Teilnehmer so gering wie möglich zu halten. Hier gebührt allen Organisatoren ein besonderer Dank!

An dieser Stelle auch noch einen herzlichen Glückwunsch an die Prüflinge unseres Dojos zur bestandenen Prüfung an Uwe (2. Dan Shaolin Kempo), Matthias (2. Dan Tonfa), Esther (9. Kyu Iaido), Paul (10. Kyu Iaido). Wir gratulieren auch recht herzlich allen anderen Prüflingen der anderen Dojos.

Natürlich sind wir für den 18. Iaido/Kobudo Taikai in einem Jahr bereit.

Unsere Bilder vom Taikai seht Ihr hier.


Neujahrsputz! Auf geht´s ins Jahr 2022!

(re) Das Jahr beginnt mit einem Neujahrsputz durch unsere Kendoka. Damit kann es ab morgen wieder, wie gewohnt, ins Training gehen.

Die Trainingszeit sind gleich geblieben – also auf geht´s!