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PSV Cottbus '90 - Abteilung Kampfkünste "Tokugawa"









+++ 01.-03.06.18 8. Shaolin Kempo Camp bei uns + 09.06.2018 Internationale Deutsche Meisterschaft der DAKO/IMAF bei uns +++
+++ Aufstufung der DM zur "Internationalen Deutsche Meisterschaft der DAKO/IMAF" + Ausschreibung online! +++

Über uns...
Auf Initiative und unter langjähriger Leitung von Sensei Hagen Clement schlossen sich am 01.11.2003 Kampfkunstinteressierte verschiedener Stile dem Polizeisportverein Cottbus '90 e.V. unter einem neuen Dach an. Mehr als 150 Kampfkünstler/innen im Alter von 5 bis 68 Jahren trainieren in zehn Gruppen asiatische Kampfkünste. Dabei beinhaltet das Angebot der Abteilung eine Seniorengruppe sowie eine Selbstverteidigungsgruppe.

Herr Yasuhisa Tokugawa gestattete uns seinen Namen für unsere Kampfkunstabteilung zu nutzen. Er ist das Familienoberhaupt der Tokugawa, die fast 300 Jahre als Shogune über Japan herrschten. Er ist der Urenkel des letzten regierenden Shogun Japans, Yoshinobu Tokugawa und wäre nun der 18. Tokugawa Shogun Japans. Heute ist er Präsident der IMAF, dem ältesten japanischen Budo-Weltdachverband mit Sitz in Tokio. Unsere Abteilung ist seit dem Jahr 2005 durchgängig eines der BUDO-Leistungszentren der IMAF (International Martial Arts Federation) und DAKO (Deutsch-Asiatische Kampfkunst-Organisation). Dar¨ber hinaus sind wir Mitglied in der DWF (Deutschen-Wushu-Federation).

Aufgrund der fleißigen Arbeit unserer Trainer und Schüler sind wir seit dem 01. März 2015 als "Großes Budo-Leistungszentrum" der DAKO/IMAF anerkannt.

Allen Interessierten bieten wir auf diesen Seiten seit über zehn Jahren viele fachkundige Informationen rund um das Thema ostasiatische Kampfkünste an. Wir würden uns freuen, euch einmal persönlich bei einem Probetraining begrüßen zu können. Jeder Interessierte kann mit uns kostenfrei vier Wochen zur Probe trainieren.


Internationale Deutsche Meisterschaft der DAKO/IMAF bei uns in Cotttbus




Der Countdown zur Internationalen Deutschen Meisterschaft 2018 bei uns läuft!

Am 09. Juni 2018 findet in Cottbus die Internationale Deutsche Meisterschaft 2018 der DAKO/IMAF statt. Wir sind der Veranstalter und freuen uns über diese Ehre.
Auf der eigens dafür eingerichteten Interentseite sind die wichtigen Daten eingestellt. Gerade ist die Ausschreibung online gestellt worden! Das Regelwerk folgt in Kürze.
Wir aktualisieren diese Seite ständig. Also schaut regelmäßig vorbei.

Zur Internetseite der "iDM 2018" (Update 19.04.2018 - Anmeldungsfomular) geht es hier… ..

Aktuelle Aktionen...









Spreewälder Sagennacht in Burg/Spreewald

Auch in diesem Jahr waren wir als Kämpfer bei der 11. Spreewälder Sagennacht in Burg/Spreewald mit dabei.
Bei bestem Wetter und einer spannenden Inszenierung von Regisseur Urs Alexander Schleif konnten wir in mehreren Szenen unsere Kampfkünste unter Beweis stellen und beratend zur Seite stehen.
Insgesamt acht KämpferInnen waren mit von der Partie und lieferten in drei Vorstellungen zuverlässig ab.
Wir freuen uns auf ein Neues in 2019.




Bundeszentrallehrgang der DAKO/IMAF in Zwickau

Bei strahlendem Sonnenwetter trainierten am 05./06. Mai 2018 elf KämpferInnen aus unserem Dojo beim Bundeszentrallehrgang der DAKO/IMAF bei unseren Freunden vom 1. AKV in Zwickau. Diese richteten ihren 20. BZL, davon 18 unter Leitung von Shihan H.D. Rauscher und Sensei Christine Rauscher, aus.
Etwa 100 Teilnehmer erweiterten ihre Kampfkunstkenntnisse und wir mischten fleißig mit. Als Referenten unsererseits waren Markus für Shaolin Kempo und Pascal für Iaido eingesetzt worden. Unsere Teilnehmer nutzten die Gelegenheit, auch mal über ihren Tellerrand zu schauen und probierten sich in Karate und Jiu-Jitsu aus. Dadurch konnten Sie beispielsweise ihr SV-Programm erweitern.
Am Sonntag folgte dann noch für Luis noch die erfolgreiche Prüfung zur 2. Klase im Combat Arnis. Damit gehört er auch im Combat Arnis zu Riege der Trainier in unserem Dojo. Herzlichen Glückwunsch!
Außerdem nutzten wir die Zeit in Zwickau für die Erhaltung von Freundschaften und das Netzwerken in der Budo- Gemeinschaft sowie für Werbung für die anstehende Deutsche Meisterschaft bei uns in Cottbus.















Reisebericht Stara Wieś von William Maja

Es begab sich, dass am 24. Tage des Monats März ein kleiner Trupp mutiger Kämpfer gen Osten aufbrach. Nach einer anstrengenden Voyage über scheinbar unwegsame Straßen, an dessen Ausläufern viele kleinere Dörfer zu finden sind, erreichte der Trupp endlich sein lang ersehntes Ziel: das Dojo Stara Wieś in Polen.
Fern ab vom Großstadtlärm und der hiesigen Bevölkerung des Landes ist auf einer Anhöhe das Dojo Stara Wieś gelegen. Der Anblick ist atemberaubend und bereits beim Durchschreiten des Torii fühlte der Trupp, wie sich die Strapazen der vergangenen Stunden allmählich lösten.
Betrachtet man das Dojo, so befinden sich am Fuße dessen mehrere Häuser in dorfähnlicher Anlegung - zu dessen Füßen wiederum die Rezeption zu finden ist. Der Weg zu den Häusern und zum Dojo selbst ist gesäumt mit harmonisch angelegter Vegetation, welche nur von kleinen Tümpeln und Trockenbächen durchzogen wird. Zur Stunde des Mondes wird einem der Weg in abgestimmter Beleuchtung gewiesen.
Bevor unsere tapferen Recken die fernöstliche Baukunst der Häuser bestaunen konnten, einigte man sich jedoch darauf, das vorhandene Lebensmittellager etwas genauer unter die Lupe zu nehmen - und eine Kleinigkeit zu speisen. Nach der Stärkung ward es dann Zeit, das moderne wenn auch zugleich traditionell angehauchte Quartier der nächsten Tage aufzusuchen. Hier bettete man sich kurz zur Ruhe, denn die erste Trainingseinheit wollte nicht lang auf sich warten lassen.
Bei strahlendem Sonnenschein machte sich der Trupp auf zum Dojo, dessen Pfad einem durchaus Ausdauer abverlangen kann. Nachdem das prachtvolle Gebäude und der liebevoll im Zen-Stil angelegte Steingarten bestaunt wurde, suchte man einen der kleineren Trainingsräume für die erste, recht frei und locker gehaltene Trainingseinheit auf. Die Meister erklärten sich dazu bereit, die Erwärmung der jeweiligen Einheiten zu übernehmen. Im Anschluss hatte jeder Kämpfer genügend Zeit, sich in selbstständiger oder in Partnerübung weiterzubilden. Das freie Training wurde an den Folgetagen so fortgeführt. Auf Wunsch bestand auch die Möglichkeit, sich mal in einer anderen Kampfkunst unter Anleitung zu üben.
Gestärkt von den im Training gewonnenen Erfahrungen und Erkenntnissen, durfte natürlich die Gemeinschaft nicht zu kurz kommen. Zwischen und nach dem Training war daher genügend Zeit für gemeinsame Aktivitäten. So traf man sich am ersten Abend um gemeinsam traditionelles Schuhwerk namens Waraji in Handarbeit zu fertigen. Die weiteren Abende hat man bei gemütlicher Runde und einer Schale Sake am Kaminfeuer ausklingen lassen. Zur Entspannung vom Training stand neben einer Sauna auch ein Whirlpool zur freien Nutzung zur Verfügung.
Wanderte man mit seinen neuen Waraji etwas auf den Wegen umher, so fand man unter anderem auch seinen Weg zu einem Teehaus. In recht traditioneller Manier wurde hier von unseren Kämpfern eine Teezeremonie abgehalten. Gestärkt vom Matcha-Tee und begeistert von den gesammelten Eindrücken waren sich alle einig: Das Dojo Stara Wieś ist definitiv einen Besuch wert - und es wird nicht das letzte Mal gewesen sein, das sich unsere Kämpfer auf den fordernden Weg zum Dojo machten.
Gesättigt von Erfahrung, Eindrücken und allerlei gutem Essen machte sich der Trupp am 27. Tage des Monats März wieder auf den Heimweg gen Westen. Wenn auch mit einigen Umständen erreichten alle tapferen Recken sicher und in voller Gesundheit ihren Heimatort.
Wir danken allen Teilnehmern, die gemeinsam mit uns auf die Reise nach Stara Wieś gemacht haben. Gleichzeitig freuen wir uns auf das nächste Mal und hoffen, dass es weitere abenteuerlustige Kämpfer gibt, welche uns auf diese Reise begleiten wollen.

Die Bilder aus Stara Wieś seht Ihr hier.



Letzte Aktualisierung: Donnerstag, 24. Mai 2018