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PSV Cottbus '90 - Abteilung Kampfkünste "Tokugawa"







+++ 10.-17.08.2018 Trainingslager in Polen ++ 26.08.2018 Taiko Workshop +++

Über uns...
Auf Initiative und unter langjähriger Leitung von Sensei Hagen Clement schlossen sich am 01.11.2003 Kampfkunstinteressierte verschiedener Stile dem Polizeisportverein Cottbus '90 e.V. unter einem neuen Dach an. Mehr als 150 Kampfkünstler/innen im Alter von 5 bis 68 Jahren trainieren in zehn Gruppen asiatische Kampfkünste. Dabei beinhaltet das Angebot der Abteilung eine Seniorengruppe sowie eine Selbstverteidigungsgruppe.

Herr Yasuhisa Tokugawa gestattete uns seinen Namen für unsere Kampfkunstabteilung zu nutzen. Er ist das Familienoberhaupt der Tokugawa, die fast 300 Jahre als Shogune über Japan herrschten. Er ist der Urenkel des letzten regierenden Shogun Japans, Yoshinobu Tokugawa und wäre nun der 18. Tokugawa Shogun Japans. Heute ist er Präsident der IMAF, dem ältesten japanischen Budo-Weltdachverband mit Sitz in Tokio. Unsere Abteilung ist seit dem Jahr 2005 durchgängig eines der BUDO-Leistungszentren der IMAF (International Martial Arts Federation) und DAKO (Deutsch-Asiatische Kampfkunst-Organisation). Dar¨ber hinaus sind wir Mitglied in der DWF (Deutschen-Wushu-Federation).

Aufgrund der fleißigen Arbeit unserer Trainer und Schüler sind wir seit dem 01. März 2015 als "Großes Budo-Leistungszentrum" der DAKO/IMAF anerkannt.

Allen Interessierten bieten wir auf diesen Seiten seit über zehn Jahren viele fachkundige Informationen rund um das Thema ostasiatische Kampfkünste an. Wir würden uns freuen, euch einmal persönlich bei einem Probetraining begrüßen zu können. Jeder Interessierte kann mit uns kostenfrei vier Wochen zur Probe trainieren.



Aktuelle Aktionen...



Vorführung auf Schloss Mitsuko 2018

Auch in diesem Jahr machten sich unsere Iaidoka und Kendoka auf den Weg nach Todendorf (Mecklenburg-Vorpommern) zum Schloss Mitsuko von Meister Prof. em. Radeloff zur Vorführung unserer Kampfkünste.
Wie immer wurden wir herzlich empfangen und bekamen eine interessante Führung durch den japanischen und völkerverbindenden Hain am Schloss. In liebevoller Detailtreue erschafft hier Meister Radeloff mit seiner Frau Mitsuko sowie einigen Helfern ein Gelände, dass dem Besucher Kunst, Religionsoffenheit, Japanliebe in der Verbindung zur Natur vermitteln soll. In den Räumlichkeiten des Schlosses wechseln sich spannende Ausstellungen ab, von japanischer Tuschemalerei bis hin zur Keramikgestaltung, Kimononähkunst und Fotografie.
Nach der Besichtigung wurden wir reichlich bewirtet und konnten uns anschließend auf unsere Vorführung vorbereiten. Die Zuschauer kamen aus der näheren Umgebung und um 15 Uhr begann unsere Vorführung in der Außenanlage. Verschiedene Techniken und Anwendungen aus dem Kendo sowie die Katas der Battō Hō und Seiza no Bu (Shoden) sowie weitere Katas aus den Okuiai aus dem Iaido wurden von den Kampfkünstlern dargeboten. Die Zuschauer waren begeistert und auch nach der Vorführung riss das Interesse nicht ab, was sich in den vielen Fragen und interessanten Gesprächen zeigte.
Im Anschluss saßen wir noch mit Meister Radeloff und einigen Gästen zusammen und wurden wiederholt mit leckerem Essen bewirtet bevor wir am frühen Abend unsere Rückreise antraten.

Die Bilder vom Tag seht Ihr hier.




„An der Quelle ist das Wasser am reinsten“

Vom 22.-24.06.2018 fand in Fürth das Seminar „An der Quelle ist das Wasser am reinsten“ mit dem Iaido-Großmeister der IMAF Masayuki Kumazawa (8. Dan Kyoshi Iaido) statt.
Er reiste speziell für dieses Seminar aus Tokyo (Japan) an, um sein Wissen auch an seine Schüler aus Deutschland weiterzugeben.
Dieser Lehrgang wurde verbandsoffen vom Ken Tsuro Dojo in Fürth unter der Leitung von Peter Breit (3. Dan Iaido) organisiert mit Unterstützung des Iaido Dojo Regensburg von Peter Güthing (4. Dan Iaido).
Nachdem unser Sensei Dr. Michael Bock und einige Schüler bereits im letzten Jahr die Möglichkeit hatten, unter Kumazawa Sensei auf dem Weltseminar der IMAF/DAKO in Plauen zu trainieren, ermöglichte das Seminar in Fürth unserer Trainingsgruppe aufgrund der geringen Teilnehmerzahl (30 Personen) noch einmal vertiefende Einblicke in die Stilrichtung von Kumazawa Sensei, der als Meisterschüler des legendären Katsuo Yamaguchi (10. Dan Meijin Iaido) dessen authentische Linie fortsetzt.
Durch die Übersetzungen der sehr genauen Erläuterungen von Kumazawa Sensei konnten wir den Ausführungen sehr gut folgen. Viele Erklärungen wurden in Einzelgesprächen bzw. Trainingshinweisen fortgesetzt und ermöglichten allen Teilnehmern Erkenntnisse in ihrem Iaido-Training.
Am Samstagabend klang nach einer Show des „Wilden Hauffens“ aus Fürth, welcher die traditionelle deutsche Schwertkunst vorstellte und einigen Prüfungen, der Abend mit einem Bankett aus. Hier ergaben sich viele Gesprächsmöglichkeiten mit Kumazawa Sensei und den Teilnehmern des Seminars.
Erschöpft und mit vollen Köpfen endete das Seminar am Sonntag um 14 Uhr.





Dan-Prüfung bei der DWF - Gratulation an Nico!

Zur diesjährigen Sommerprüfung der Fachschaft Shaolin Kempo in der DWF reiste Nico gemeinsam mit seinem Prüfungspartner Luis, seinem Betreuer Tom und unserem Dojo-Leiter nach Duisburg. Dort wurde die Gruppe vom Präsidenten der DWF, Roland Czerni, herzlich empfangen und gemeinsam mit zwei weiteren Prüflingen zum 2 . und 5. Dan, gingen Nico und Luis ans Werk. Beide lieferten, wie monatelang trainiert, souverän ab und leisteten sich dabei kaum Fehler. Nach zweieinhalb Stunden war es dann amtlich! Nico trägt ab jetzt den 1. Dan im Shaolin Kempo. Herzlichen Glückwunsch auch zum besten Prüfungsergebnis des Tages!
Im Anschluss übergab Sensei Heinz-Jürgen Naß in unserer mittlerweile traditionellen Zeremonie den schwarzen Gürtel, den er nun tragen darf. Danach ging es mit ihm und Marcel, der erfolgreich den 5. Dan bestand, zu einem langen und sehr interessanten Abendessen in die Duisburger Altstadt. Dabei wurde viel Budo besprochen und einfach nur der Abend genossen.
Neben seinem Meister im Combat Arnis und Kendo ist Nico nun dreifacher Meister in unserem Dojo.





Schwertkämpfer unter König Kasper

Nach der Sagennacht spielen die Schwertkämpfer des PSV Cottbus 90 e.V., Abt. Kampfkünste in diesem Jahr auch bei dem Stück des Staatstheaters Cottbus mit. Das Sommertheaterstück „König Kasper“ spielt im Hof der Alvensleben-Kaserne Cottbus. Hier reisen die Kasper/ Clowns in das Mittelalter und daher sind unsere Mittelalterkämpfer von der HEMA Gruppe mit dabei. Dabei können wir in der jeweiligen Aufführung in drei Kämpfen zeigen, wie diesen mit dem deutschen Langschwert aussehen. Unsere Kämpfer sind Thomas, Carl, William und Marcus zeigen dabei, was sie sich in den letzten Monaten aus der Literatur erarbeitet und in der Praxis überprüft haben.








Stadtfest in Cottbus mit uns

Am 16.06.18 waren wir erneut beim Cottbuser Stadtfest. Mit 30 Kämpferinnen und Kämpfern konnten wir unser komplettes Repertoire an Kampfkünsten demonstrieren, die wir im Programm haben.

Den Einstieg machten traditionell unsere Kendoka mit und allein drei Meistern, gefolgt von unseren Mittelalterschwertkämpfern die nach einer Demonstration verschiedener Häue ebenfalls einen heißen Kampf hinlegten. Dann kämpften sich unsere Okinawa-Kobudoka mit Sai und Tonfa sowie Bo durchs Programm und führten nahtlos in das aus den Philippinen adaptierte Combat Arnis über. Hier klangen die Macheten und Stöcke. In der Mitte kamen unsere Jüngsten mit unserer waffenlosen Kunst Shaolin Kempo an die Reihe und zeigt bereits sehr beherzt, wie die Pratzen zu bekämpfen gehen. Die größeren zeigten Ausschnitte aus den vier Säulen des Training im Shaolin Kempo. Den Rahmen spannte dann unsere zweite Samurai-Kampfkunst, das Iaido – Die Kunst, das Schwert zu ziehen. Nach einigen Holzbruchtesten zerlegte Markus zuletzt 22 Dachziegel mit einem hammerharten Enpi. br> Alles in allem eine gelungene Vorführung unsere Gruppe, unserer Philosophie folgend, vielen KämpferInnen in mehreren Künsten zu Hause sind.

Die Bilder seht ihr hier.

Weitere Bilder bei facebook: https://www.facebook.com/pg/cospo.social/photos/?tab=album&album_id=2114363002174485

Zusammenschnitt bei youtube von CoSpo: https://www.youtube.com/watch?v=-0cD1zTGlcc&t=726s













Internationale Deutsche Meisterschaft der DAKO/ IMAF 2018

Hitzige Temperaturen und ein strahlend blauer Himmel läuteten die Internationale Deutsche Meister¬schaft der DAKO/ IMAF 2018 am 09.06. in Cottbus unter der Schirmherrschaft von Oberbürg¬ermeister Holger Kelch, ausgerichtet durch die IMAF Germany /DAKO, organisiert durch die Abteilung Kampfkünste Tokugawa des PSV Cottbus ´90 e.V., ein.
135 Teilnehmer aus neun Bundesländern waren angereist, um sich im sportlichen Wettstreit in den 51 verschiedenen Kampfkunstwettbewerben zu messen. Combat- Arnis (Anyo, Synchron, Anwendung, Kampf), Bo-Jutsu (Kata, Anwendung, Synchron, Kampf), Jiu-Jitsu, Judo, Bodenkampf, Karate (Kata, Synchron, Anwendung, Kumite), Iaido (Kata, Synchron), Selbstverteidigung 10-Techniken, Kickboxen und Kobudo standen auf dem Plan.
Nach den Vorbereitungen der letzten Monate, Wochen und Tage wurde die Veranstaltung um 9 Uhr am Samstag durch den Oberbürgermeister Holger Kelch, durch den PSV Cottbus ´90 e.V. Vorsitzenden Wolfgang Rupieper, den IMAF Germany Chief Director HANSHI Hans-Dieter Rauscher (8. Dan Karate, 9. Antas Combat-Arnis u.a.) und den Wettkampfleiter Raimo Ermler (3. Antas Combat-Arnis) eröffnet.
Die Wettkämpfe starteten nach einer Kampfrichterbesprechung pünktlich um 8.30 Uhr.
Im Vormittagsbereich starteten vor allem Pools mit Formen, Kata, Anyo, Synchron und Anwendung der einzelnen Kampfkünste. Immer mehr Zuschauer kamen in die Sporthalle des Niedersorbischen Gymnasiums Cottbus und wurden von Peter Merz durch das Programm und das Wettkampfgeschehen geführt. Gegen Mittag waren bereits die ersten Pools vollständig beendet und so konnte eine erste Siegerehrung um 13 Uhr durchgeführt werden. Freude, Euphorie, Spannung, Tränen und Überraschung lagen hier eng beieinander. Jeder Wettkämpfer wollte gern die Siegertrophäen nach Hause tragen. So sah man ein breites Spektrum an Emotionen bei den Teilnehmern und Betreuern aufblitzen.
Besonders hervorzuheben sind dabei die gemischten Doppel, soll heißen Teams, die aus verschiedenen Vereinen zusammengearbeitet haben. Das ist unseren Budoka besonders wichtig. Eben auch über den eigenen Verein hinaus eine gute Partnerschaft mit benachbarten Vereinen einzugehen.
Nach der ersten Siegerehrung genossen viele Sportler erst einmal die erstklassige Verpflegung durch das Teehaus Schöpe, dass das Angebot an die sehr hohen Temperaturen hervorragend angepasst hatte.
Im Anschluss erfreute uns die Taiko Gruppe „NATSUMI TAIKO“ aus Bad Liebenwerda mit Percussion traditioneller japanischer Trommeln, ein Highlight im stressigen Wettkampfbetrieb, dass viele Anwesende nicht so schnell vergessen werden.
Am Nachmittag wurden vor allem die Kämpfe und Iaido ausgetragen. Auf vielen Kampfflächen traten Kampfkünstler gegeneinander an, um sich in ihrer Technik, Stärke und Ausdauer zu messen. Man konnte viele Kopf-an-Kopfrennen ausmachen, die teilweise auch durch Stechen ausgetragen werden mussten. Dabei führte Christina Herold ihren letzten Kampf als aktive Sportlerin gegen ihre Tochter Michelle. Es war sozusagen eine Staffelstabübergabe. Damit beendete sie nach über 20 Jahren ihre aktive Sportlerlaufbahn und wird von nun an vor allem als Trainerin aktiv sein.
Die erfolgreichste Stadt im Wettkampf war dabei abermals Cottbus mit 27 Meistern, 33 Silbernen und 21 Bronzenen, kurz gefolgt von Zwickau mit 25x Gold, 14x Silber und 17x Bronze. Erfolgreichste Sportlerin aus Cottbus war Michelle Herold mit 3x Gold und 2x Silber. Bester Cottbuser Kämpfer war Dr. Michael Bock mit 2x Gold.
Im Gespräch mit dem IMAF Germany Chief Director HANSHI Hans-Dieter Rauscher wurde deutlich, dass es eine seit langem nicht da gewesene Leistungsdichte auf dieser Internationalen Deutsche Meisterschaft zu sehen gab. Sowohl in der Meisterklasse als auch in den Schülerstufen wurde auf höchsten Niveau gegeneinander und miteinander in einem fairen und respektvollen Wettkampf angetreten.
Gegen 19 Uhr wurden die letzten Stechen ausgetragen und die letzten Disziplinen vollendet. Anschließend folgte die zweite Siegerehrung, bei welcher Freud und Leid ebenfalls nah beieinanderlagen. Nach Wettkampfende und Verabschiedung, Dank an die Kampfrichter und an die Verantwortlichen, klang diese Meisterschaft bei gemeinsamem Abendessen und anregenden Gesprächen auf dem Gelände des Niedersorbischen Gymnasiums Cottbus aus.
Wir möchten uns an dieser Stelle für die Unterstützung durch den PSV Cottbus ´90 e.V., des Landessportbundes Brandenburg, der Firma MMC Cottbus und Firma Immobilien Korn bedanken.
Des Weiteren gilt unser Dank dem Teehaus Schöpe für die Versorgung, der Firma MMC Cottbus für die tontechnische Ausstattung, der Stadt für die Möglichkeit, die Sporthalle für die Meisterschaft nutzen zu können, allen Kampfrichtern, Helfern, Organisatoren, Unterstützern, die vor und hinter den Kulissen – teilweise über Monate – gearbeitet haben und nicht zuletzt den Wettkämpfern, ohne die dieser Wettkampf nicht durchgeführt hätte werden können.

Weitere Bilder der Deutschen Meisterschaft seht Ihr hier.

Die Bilanz unserer Abteilung findet Ihr hier.
Eine kleine Gesamtübersicht gibt es hier.



Letzte Aktualisierung: Montag, 30. Juli 2018